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Autor

Dejan Mühlhaus

Autor von „Der Vermeider-Code“ und Herausgeber im EFE Verlag, Hattingen.

Warum dieses Buch

„Der Vermeider-Code“ ist aus einer Beobachtung entstanden: Über vermeidende Bindung gibt es entweder Fachliteratur, die kaum jemand liest, oder Ratgeber, die das Muster auf „er ist bindungsunfähig“ verkürzen. Zwischen beidem fehlte das Buch, das die Forschung ernst nimmt und trotzdem in der Sprache eines Gesprächs unter Freunden schreibt.

Der Adressat ist bewusst nicht der vermeidende Partner, sondern der Mensch, der ihn liebt. Denn das ist die Person, die leidet, die sucht — und die als Einzige tatsächlich etwas verändern kann: bei sich.

Die fachliche Grundlage

Alle zentralen Konzepte in diesem Buch und auf dieser Seite stammen aus der Bindungsforschung, nicht aus persönlicher Meinung. Die wichtigsten Referenzen:

  • John Bowlby — Bindungstheorie, sicherer Hafen, inneres Arbeitsmodell
  • Mary Ainsworth — die „Fremde Situation“ und die drei Grundmuster
  • Cindy Hazan & Phillip Shaver — Bindung im Erwachsenenalter (1987)
  • Kim Bartholomew & Leonard Horowitz — das Vier-Kategorien-Modell (1991), die Basis der Unterscheidung zwischen abweisend- und ängstlich-vermeidend
  • Mario Mikulincer & Phillip Shaver — Hyperaktivierungs- und Deaktivierungsstrategien
  • Sue Johnson — Emotionsfokussierte Paartherapie, Verfolger-Rückzügler-Dynamik

Jeder Ratgeber auf dieser Seite führt seine Quellen am Ende einzeln auf. Wo eine Aussage strittig oder nicht abschließend belegt ist, steht das im Text.

Was dieses Buch nicht kann

Klarstellung

Dieses Buch ist kein Therapieersatz und keine Anleitung, einen anderen Menschen zu verändern. Es hilft beim Verstehen, beim Stabilisieren und beim Entscheiden. Wenn eine Beziehung in Depression, Angstzustände oder Verzweiflung führt, braucht es professionelle Begleitung — dafür gibt es kein Buch.

Bindungsstile sind Tendenzen, keine Schubladen, und kein Mensch lässt sich vollständig in ein Modell pressen. Diese Haltung durchzieht das ganze Buch. Wer eine Anleitung sucht, mit der sich ein Partner umprogrammieren lässt, wird hier nicht fündig — bewusst nicht.

Bei akuter Belastung: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr, anonym). Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016. Im Notfall: 112. Für die Suche nach einem Therapieplatz: Terminservicestelle 116 117.

Kontakt

Für Presseanfragen, Rezensionsexemplare und Rückmeldungen zum Buch: bleibverbunden@gmail.com. Vollständige Anbieterkennzeichnung im Impressum.