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8 Fragen · 3 Minuten

Ist mein Partner vermeidend?

Acht Fragen zu dem, was du tatsächlich beobachtet hast. Nicht zu seinen Gefühlen, die kennst du nicht, sondern zu seinem Verhalten in den Momenten, in denen es eng wird.

Die Auswertung läuft in deinem Browser. Es wird nichts gespeichert, solange du nichts abschickst.

Was dieser Test kann und was nicht

Kurz gesagt

Du beurteilst hier Verhalten, das du beobachtet hast, nicht sein Innenleben. Das Ergebnis ist eine Einordnung deiner Beobachtungen, keine Diagnose über ihn. Aussagekräftig ist dabei weniger die Summe der Punkte als das Timing: Entsteht die Distanz nach Nähe oder nach Konflikten?

Diese eine Frage sortiert fast alles. Ein gestresster Mensch zieht sich zurück, wenn der Druck steigt. Ein introvertierter Mensch zieht sich zurück, wenn zu viele Reize da waren. Ein vermeidend gebundener Mensch zieht sich zurück, wenn es gut war. Der Test fragt genau danach.

Warum die Auswertung per E-Mail kommt

Kurz gesagt

Weil sie deutlich länger ist als ein Balken mit einer Prozentzahl: Einordnung des Typs, was in den nächsten Wochen typischerweise passiert, welche Reaktion das Muster verstärkt und welche es entschärft. Dazu kommt das 18-seitige Arbeitsheft. Beides in Ruhe im Postfach ist nützlicher als ein Ergebnis zwischen zwei Klicks.

Der Weg ist kurz: Adresse eintragen, Bestätigungsmail anklicken, fertig. Der Zwischenschritt ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt dich davor, dass jemand anders deine Adresse einträgt.

Wenn du dich nicht eintragen willst: Lies stattdessen die 15 Anzeichen. Dort steht dieselbe Einordnung ausführlich, ohne Anmeldung und ohne E-Mail.

Die zwei Vermeider-Typen im Überblick

Kurz gesagt

Die Bindungsforschung unterscheidet zwei Formen. Der abweisend-vermeidende Typ wirkt selbstgenügsam und wertet Nähe aktiv ab. Der ängstlich-vermeidende Typ sehnt sich nach Nähe und fürchtet sie zugleich, was zu einem Wechsel aus intensiver Verbindung und plötzlichem Rückzug führt. Beide vermeiden, brauchen aber Gegenteiliges.

Die beiden vermeidenden Typen im Vergleich
TypUnter DruckWas er braucht
Abweisendzieht sich zurück und bleibt ruhigRaum ohne Forderung
Ängstlich-vermeidendkommt näher und flieht kurz daraufVerlässlichkeit ohne Überraschungen

Welcher der beiden es ist, macht in der Praxis einen großen Unterschied, weil dieselbe Reaktion von dir beim einen hilft und beim anderen schadet. Die Auswertung sagt dir, welcher näher liegt.

Wichtig: Dieser Test ist eine Einordnung, keine Diagnose, und er ist kein Werkzeug, um einen anderen Menschen zu etikettieren. Bindungsstile sind Tendenzen, keine Schubladen. Wenn dich deine Situation ernsthaft belastet, sprich mit einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten. In akuten Krisen: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, im Notfall 112.

Häufige Fragen zum Test

Warum bekomme ich das Ergebnis per E-Mail?

Weil die Auswertung deutlich länger ist als ein Ergebnisbalken: Einordnung des Typs, was in den nächsten Wochen typischerweise passiert, und was du konkret tun kannst. Das liest sich in Ruhe im Postfach besser als zwischen zwei Klicks. Zusätzlich bekommst du das 18-seitige Arbeitsheft dazu.

Kann ich einen anderen Menschen überhaupt testen?

Nur eingeschränkt, und das ist wichtig. Du beurteilst hier Verhalten, das du beobachtet hast, nicht sein Innenleben. Das Ergebnis ist eine Einordnung deiner Beobachtungen, keine Diagnose über ihn. Für eine echte Einschätzung müsste er selbst antworten.

Ist der Test wissenschaftlich?

Er stützt sich auf das Vier-Kategorien-Modell von Bartholomew und Horowitz (1991) und auf die Forschung zu Deaktivierungsstrategien, ist aber kein validiertes psychometrisches Instrument. Er ordnet ein und macht Muster sichtbar, er diagnostiziert nicht.

Was passiert mit meiner E-Mail-Adresse?

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Erst nach deinem Klick darin verschicken wir etwas, das ist das gesetzlich vorgeschriebene Double-Opt-in. Danach erhältst du die Auswertung, das Arbeitsheft und gelegentlich E-Mails zum Thema. Abmelden geht mit einem Klick in jeder Mail.

Und wenn ich mich nicht eintragen will?

Dann lies stattdessen die 15 Anzeichen. Dort steht dieselbe Einordnung ausführlich und ohne jede Anmeldung, inklusive der Abgrenzung zu Introversion, Stress und anderen Mustern.

Was ist der Unterschied zum anderen Test?

Dieser Test fragt nach dem Verhalten deines Gegenübers. Der Bindungsstil-Test fragt nach deinem eigenen Muster. Beide zusammen sind aussagekräftiger als jeder für sich, weil die meisten Probleme aus der Kombination entstehen und nicht aus einer Seite allein.

Weiterlesen

Quellen und weiterführende Literatur
  1. Bartholomew, K. & Horowitz, L. M. (1991): Attachment Styles among Young Adults: A Test of a Four-Category Model. Journal of Personality and Social Psychology, 61(2), 226–244. DOI
  2. Mikulincer, M. & Shaver, P. R. (2016): Attachment in Adulthood: Structure, Dynamics, and Change. 2. Aufl. New York: Guilford Press. Web
  3. Diamond, L. M., Hicks, A. M. & Otter-Henderson, K. (2006): Physiological Evidence for Repressive Coping among Avoidantly Attached Adults. Journal of Social and Personal Relationships, 23(2), 205–229.
  4. Hazan, C. & Shaver, P. (1987): Romantic Love Conceptualized as an Attachment Process. Journal of Personality and Social Psychology, 52(3), 511–524. DOI